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Ein Dauerbrenner: Das Thema Rating bleibt aktuell.
News vom 18.12.2006

Viele Kreditinstitute ziehen sich aus der Finanzierung kleiner und mittelgroßer Unternehmen zurück, ohne zu einem großen Teil darüber offen kommuniziert zu haben. Die enge Beziehung der Hausbanken zu ihren Unternehmern (Relationship-Banking) verliert häufig leider an Bedeutung. Auf gut Deutsch gesagt: „Viele klappen den Regenschirm zu, wenn es in den Unternehmen mal eng wird“.

Alle Unternehmen müssen sich bei einer Finanzierung einem internen oder externen Rating unterziehen und werden in der Folge -  was das bankinterne Rating angeht - laufend bewertet. Wichtig ist es für die Unternehmen, verschiedene Maßnahmen rechtzeitig zu ergreifen und die Einflussfaktoren für das Rating ständig zu verbessern.

  

 

   

 

 

 

Hier zum Beispiel einige bilanzpolitische Punkte, um die Rating-Note entscheidend zu beeinflussen:

  

 

   

     -          Erhöhung des Eigenkapitals (Steigerung der Einlage der Altgesellschafter,

     Aufnahme neuer Gesellschafter, Finanzierung durch Private Equity und

     Venture Capital)

      -        Verringerung der Bilanzsumme (u.a. durch Factoring)

      -        Umschichtung von Verbindlichkeiten (u.a. durch längere Zahlungs-

          ziele, Leasing)

 

 

 

  

Aber, bilanzpolitische Maßnahmen können nicht über die tatsächliche Bonität eines Unternehmens hinwegtäuschen. Diese führen zu keinem langfristigen und nachhaltigen Unternehmenserfolg. Ausschlaggebend sind nicht nur die quantitativen, sondern auch die qualitativen Faktoren, die in die Bewertung eines Unternehmens mit einfließen.

 

 

   

Ganz entscheidend sind die Bewertungen des Managements, des Unternehmensumfelds und die Zusammenarbeit zwischen Kreditinstitut und Kunde. Kommunikativ sollte ein Unternehmer oder sein Vertreter sein, und gut aufbereitete Bankenunterlagen erleichtern einen Gespräch ganz wesentlich. Die Transparenz des Unternehmens muss gewährleistet sein, eine eigene Stärken-Schwächen-Analyse sollte dabei nicht außen vor bleiben und offen kommuniziert werden mit eingeleiteten und geplanten Maßnahmen.

 

 

  

  

Das fällt den meisten Unternehmen schwer. Deshalb sollten sich der Unternehmer und seine Führungskräfte fortbilden und bei Bedarf ausgebildete Spezialisten zur Mitarbeit hinzuziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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